Ausstellung "Wohnwelten. Gewebte Gärten und gemalte Blumen - paradiesische Innenansichten syrischer Hofhäuser"

18. Dezember 2009 - 14. Februar 2010

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Selten nur zeigen sich dem fremden Besucher die Baum bestandenen Innenhöfe mit ihren dekorierten Hoffassaden, in denen sich die Bewohner der syrischen Städte Oasen der Ruhe geschaffen haben. Diffizile Ästhetik, großer Formenreichtum und die hohe Wohnqualität bilden die Konstanten traditioneller Architektur im Orient. Wie sehr das Bedürfnis zu repräsentieren für ständige Veränderungen und neue Moden der Inneneinrichtung sorgt, belegt diese Ausstellung mit ihren ausgesuchten Objekten seit osmanischer Zeit bis heute. Die historische Kontinuitäten sind sichtbar: Häufig gehen die Stadtgrundrisse wie auch die Wasserversorgung auf römische Wurzeln zurück, die Anlage des Hofhauses findet sich seitaltorientalischer Zeit, Raumelemente wie der Iwan – jene große überdachte Sitznische im Hof – stammt aus dem persisch-sassanidischen Raum und das Bedürfnis nach Weite scheint ein Abglanz des nomadischen Erbe zu sein. Die reichen Architekturtraditionen orientalischer Wohnhäuser mit ihren Innenhöfen und oft prachtvoll gestalteten Empfangsräumen: Nehmen Sie Einblick in die Wohnwelten der Weltkulturerbe-Städte Damaskus und Aleppo, ins Wassersystem von Hama am Orontes und in die ländlichen Regionen im Nordosten Syriens.

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